Männerarzt/Urologie

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Ein Urologe ist für speziell für Funktionsstörungen, Verletzungen oder Fehlbildungen der Geschlechtsorgane und Harnorgane bei männlichen Patienten zuständig.

Eine zusätzliche Berufsbezeichnung, welche die Probleme rund um Männergesundheit ganzheitlich behandelt und Teilbereiche der Urologie, der Dermatologie, der Endokrinologie und ebenso der Sexualmedizin beinhaltet, lautet Andrologie.

Zu den häufigen gesundheitlichen Problemen bei Männern gehören:

  • Sexuelle Dysfunktionen, wie Erektionsstörung und frühzeitiger Samenerguss
  • Geschlechtskrankheiten (Chlamydien, Syphilis usw.)
  • Dermatologische Krankheiten der Geschlechtsorgane
  • Krankheiten der Harnorgane, wie Harnwegsinfektionen oder Harninkontinenz

In einer Online-Sprechstunde beim Urologen können Sie Ihre Symptome schildern und oft eine Erstdiagnose erhalten. Ein Online-Arzttermin ist für alle gesetzlich und privatversicherten Patienten kostenlos.

Für weitere Untersuchungen (wie Tastuntersuchungen, radiologische Untersuchungen und Probenentnahmen) ist ein Termin vor Ort erforderlich. Den Termin können sie ebenfalls online über das arzt-direkt Portal beim Männerarzt Ihrer Wahl reservieren.

Um z.B. Probleme mit Harnorganen zu diagnostizieren und zu behandeln, kann ein Urologe eine Reihe der Untersuchungen durchführen, u.a. Urographie, Ultraschalluntersuchungen, Zystoskopie, usw.

Diagnose und Behandlungen in der Urologie

Zu den gängigen Behandlungs- und Diagnoseverfahren beim Urologen gehören:


  • Harnleiterspiegelung/Ureterorenoskopie (URS)

    Dabei werden spezielle endoskopische Instrumente über die Harnröhre in die Blase und dann wieder in den Harnleiter eingeführt. Dieses Verfahren wird v.a. zur Diagnostik und Behandlung von Harnleitersteinen oder Nierensteinen eingesetzt, aber auch in der Untersuchung von Tumoren.


  • Miktionszysturethrographie (MCU)

    Bei diesem Diagnoseverfahren wird ein dünner Katheter (Kunstoffschlauch) durch die Harnröhre in die Blase eingeführt. Durch den Katheter wird die Blase mit Kontrastmittel gefüllt. Während der Auffüllung und der anschließenden Entleerung der Blase wird eine Aufnahme mit einer Röntgenkamera zur Beurteilung der Harnröhre angefertigt. Eine MCU ist vor allem dann notwendig, wenn fieberhafte Harnwegsinfekte aufgetreten sind oder Anomalien der Harnwege vorliegen.


  • Extrakorporale Stosswellenlithotripsie (ESWL)

    Diese Therapie wird standardmäßig zur Entfernung von Harnleitersteinen und Nierensteinen unter 2 cm Größe angewendet. Die Steine werden durch fokussierte Schallwellen zerkleinert. Die zertrümmerten Steine werden nach erfolgreicher Lithotripsie auf natürlichem Wege ausgeschieden. Abgesehen von Bereichen der Urologie, wird diese Therapie auch in der Entfernung von Gallensteinen und in der Behandlung von Kalzifikationen von Haut und Gelenken eingesetzt.


  • Spermiogramm

    Bei einem Verdacht auf Unfruchtbarkeit wird ein Spermatest (Spermiogramm) beim Urologen durchgeführt. Der Arzt beurteilt dabei die Anzahl und das Aussehen der Samenzellen, die Beweglichkeit und die Anzahl der lebenden Spermien.


  • Ein Urologe führt ebenso routinemäßige Krebsuntersuchungen durch. Für Männer ab den 45. Lebensjahr wird empfohlen, an jährlichen Vorsorge-Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung (Prostatakrebs) teilzunehmen. Wenn man zur Risikogruppe gehört (z.B. Prostatakrebs in der näheren Verwandtschaft bereits aufgetreten ist), ist es ratsam auch früher mit dieser Untersuchung zu beginnen. Die Untersuchung beinhaltet ein Anamnesegespräch, Tastuntersuchungen der Hoden und Prostata sowie nach Wunsch auch einen PSA-Test (IGeL Leistung). Wenn ein konkreter Verdacht auf Prostatakrebs besteht, wird eine Prostatabiopsie durchgeführt (d.h. es werden Proben des Prostata-Gewebes entnommen).