Burnout

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Aus dem Englischen übersetzt bedeutet das Wort „Burnout“ “Ausgebrannt sein” – und genau das bezeichnet auch die Hauptsymptomatik dieser Krankheit. Erkrankte fühlen sich emotional ausgebrannt und leiden unter chronischer Überforderung, einer Abnahme der Leistungsfähigkeit und Kontrollverlust.

Wie entsteht das Burnout-Syndrom?

Das Burnout-Syndrom entsteht häufig aufgrund einer anhaltenden Stresssituation im privaten oder auch beruflichen Umfeld. Dabei spielen eine erhöhte Arbeitsbelastung, keine klar geregelte Aufgabenverteilung, schlechtes Zeitmanagement oder auch Mobbing eine Rolle. Burnout kann aber auch in Zusammenhang mit anderen Krankheiten, wie Multipler Sklerose, Demenz oder Tumorerkrankungen, entstehen.

Betroffene sind häufig nicht mehr in der Lage, ihrem Job nachzugehen oder scheinbar leichte Aufgaben zu bewältigen. Viele leiden unter Schlafstörungen, depressiven Schüben und auch körperlichen Beschwerden, wie Kopf- und Bauchschmerzen oder Verdauungsstörungen. Ein Burnout kann durch das Zusammenspiel vieler verschiedener Faktoren über einen längeren Zeitraum ausgelöst werden. Zu diesen Faktoren gehören u.a. ein schlechtes Betriebsklima im Job oder auch Angst um den Arbeitsplatz, mangelnde Erfolge, große Verantwortung sowie Zeitdruck.

Stress ist besonders in der heutigen Gesellschaft keine Seltenheit und gehört für viele von uns oft zum Alltag. Doch wenn man nicht nur ab und zu sehr müde und erschöpft ist, sondern sich dauerhaft in diesem Zustand befindet, sollte man mit einem (Online-)Arzt über die Beschwerden sprechen und professionell beurteilen lassen, ob man an Burnout leidet. In einer Online-Sprechstunde zu Burnout bekommen Sie schnellstmöglichst professionelle Hilfe.

Wie merkt man, ob man an Burnout erkrankt ist?

Bei Burnout gibt es keine exakten Diagnosekriterien bzw. kein absolut einheitliches Krankheitsbild, da die Symptome und vor allem auch die Ausprägung der Beschwerden sich von Mensch zu Mensch unterscheiden. Deshalb kann es auch schwieriger sein, Burnout zu diagnostizieren bzw. klar von anderen psychischen Erkrankungen, wie einer Depression, abzugrenzen.

Folgende Beschwerden können aber, vor allem in Kombination und wenn sie über einen längeren Zeitraum anhalten, auf Burnout hinweisen:

  • Verminderte Leistungsfähigkeit
  • Lustlosigkeit
  • Schwierigkeiten beim Treffen von Entscheidungen
  • Mangel an Ideen und Kreativität
  • Antriebslosigkeit
  • konstantes Gefühl von Überforderung
  • Niedergeschlagenheit
  • Körperliche Beschwerden, wie Magen-Darm-Probleme oder Schlafstörungen
  • Entfremdung von der eigenen Tätigkeit
  • Frustration
  • Verlust von Empathie
  • Zynismus
  • Verbitterung
  • zunehmende emotionale Distanz zu anderen

Übrigens: Burnout kann nicht nur in vermeintlich stressigen Berufen, wie in der Medizin oder der Altenpflege, auftreten, in denen Angestellte täglich sowohl körperlichem aber vor allem auch emotionalem Stress und Druck ausgesetzt sind. Jeder Mensch empfindet Stress anders – was für den einen stressig ist, bereitet anderen wiederum keine Probleme und umgekehrt. Deshalb kann Burnout nicht anhand einer bestimmten Berufsgruppe festgemacht werden, da die Erkrankung genauso berufsunabhängig sein und andere (private) Lebensbereiche betreffen kann.

Wie ein Online-Arzt bzw. eine Online-Ärztin helfen kann

Per Online-Sprechstunde können Sie einem Arzt oder einer Ärztin von den Beschwerden erzählen und sich Fragen zum Thema Burnout beantworten sowie Behandlungsmöglichkeiten aufzeigen und erklären lassen. Im Gespräch kann zudem geklärt werden, ob es sich bei den Beschwerden um ein Burnout handelt oder ob sich dahinter eine andere Krankheit, wie eine Depression, eine Angststörung oder ein chronisches Erschöpfungssyndrom, verbirgt. Außerdem besteht die Möglichkeit, zur weiteren Behandlung an den richtigen Spezialisten überwiesen zu werden.

Sollte besonders Ihr Job der Auslöser für das Burnout-Syndrom sein, kann Ihnen zudem eine Arbeitsunfähigkeit ausgestellt werden. Wie die Videosprechstunde und die Online-Terminvergabe funktionieren, erfahren Sie hier

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Empfohlene Fachrichtung: Psychotherapie